Die Tierwelt in Brasilien

Tiergeographisch gehört Brasilien zur sogenannten neotropischen Region Süd- und Mittelamerikas. Berühmt berüchtigt wurden die Piranhas des Amazonasgebietes. Einige der 30 Arten nehmen es sogar mit Alligatoren auf. Endemisch sind im Amazonastiefland der Zitteraal, der aalähnliche Lungenfisch und der Pirarucú (auch Arapaima), der mit bis zu 4m Länge der größte Süßwasserfisch ist. Ebenfalls eine Besonderheit: die Süßwasserdelphine und die Amazonas-Seekühe (Manati genannt).

Ungewöhnlich formenreich vertreten sind auch Kriechtiere wie Alligatoren, Leguane und Schlangen. Letztere kommen in 300 Arten vor, deren größte mit 8m Länge die Anaconda ist. Winzig klein, dafür um so giftiger, sind Pfeilfrösche, mit deren Hautsekret die Indianer ihre Pfeilspitzen präparieren (Curare Gift).

Der außerordentlichen Artenvielfalt der Vögel verdankt Südamerika die Bezeichnung "Vogelkontinent". So finden sich in Brasilen die straußenähnlichen Nandus, zahllose Hühnervögel, unübersehbare Aasfresser und prächtig gefärbte Aras, großschnablige Tukane und schillernde Kolibris wieder.

Alle Rekorde - nach Anzahl und Artenreichtum - schlagen letztlich die Insekten. So wurden beispielsweise pro Baumart (!) mehr als 3000 Käferarten gezählt.

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letztes Update: 25.11.2007 17:49:26
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