Das Zentrum von Rio de Janeiro

Das Zentrum von Rio bietet an Werktagen nichts als Geschäfte und Hetze, abends ist es dagegen wie ausgestorben. Eine Arbeitsstadt - Zentrum von Handel und Finanzen. Fast ausschliesslich Bürohochhäuser, deren Angestellte mittags auf die Strasse und in die umliegenden Restaurants strömen. Die Büros der wichtigsten Fluggesellschaften, die Konsulate, staatliche Einrichtungen, Wechselstuben, Reisebüros und Banken findet man hier, aber auch die günstigeren Preise in den Geschäften, - günstiger als in Copacabana, lpanema oder Leblon.

Das Zentrum ist nicht gross und leicht zu Fuss zu bewältigen. Es ist besonders sehenswert deshalb, weil sich hier auch die erste historische Siedlung befand. Die wichtigsten Kolonialbauten der Stadt findet man hier ebenfalls dicht beieinander.

Das Zentrum

Doch sehen Sie sich auch mal unsere Stadt selbst ein bisschen an - auch sie hat einiges zu bieten:


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Zwei von Rios Hauptverkehrsadem sind beeindruckend: Die “Avenida Rio Branco” - etwa 2 km lang und 33 Meter breit - wírd gekreuzt von der “Avenida Presidente Vargas” - 4.5 km lang und über 90 Meter breit. Letztere beginnt am Hafen, umarmt die berühmte “Candelaria-Kirche” , kreuzt die “Rio Branco” und führt zur “Central do Brasil” - dem alten Bahnhof mit dem imponierenden Uhrturm.

Die “Rio Branco” wird flankiert von schönen alten Gebäuden, wie dem Nationalen Kunstmuseum (Museu Nacional de Belas Artes) - in dem einige der schönsten Gemälde Brasiliens ausgestellt sind. Ausserdem beherbergt es die “FUNART”, mit ausgezeichneten Beispielen der Volkskunst.

Die National-Bibliothek (Biblioteca Nacional) - sie wurde 1910 in neoklassizistischem Stil gebaut und ist oft mit interessanten Ausstellungen belegt.

Das Nationaltheater (Teátro Municipal) - ist wohl das eindrucksvollste Gebäude am Platz - hier sind Oper und Orchester der Stadt Rio beheimatet. 1905 errichtet - nach Vorbildern der Pariser Oper - Das Restaurant in seinem Untergeschoss ist täglich geöffnet und sein lnterieur sehenswert.

Auf den Stufen des alten ehrwürdigen Rathauses (Camara Municipal) enden die meisten Demonstrationen der Stadt - am Rande des “Praça Floriano”, dem Herzen von Rio, der fast täglich Mittelpunkt irgendwelcher Manifestationen und politischen Reden ist. Um ihn herum, in den zahlreichen Nebenstrassen, erlebt man das geschäftliche Zentrum der Stadt.

Der “Largo da Carioca” liegt nur einen Häuserblock hinter der Avenida Rio Branco - Er wird von einem Berg eingerahmt, auf dem das Kloster “Convento de Santo Antonio” die Stadt überschaut - seine Kirche von 1608 ist die älteste Rios und die Figur des heiligen Antonius in ihrem lnnern Anlaufstelle für einsame Carioca-Frauen, die einen Ehemann suchen. Die Sakristei der Kirche, mit schönen Schnitzereien aus Jacarandá-Holz und mit portugiesischen Kacheln verziert, ist besonders sehenswert.

Unweit vom Kloster - in der engen “Rua Gonçalves Dias” - befindet sich die “Confeitaria Colombo”. ln der Atmosphäre eines Wiener Kaffeehauses der Jahrhundertwende, kann man hier eine gute Kaffeetafel geniessen und im Restaurant des Hauses sehr gut essen. Sein lnterieur aus Art-Deko und Jugendstil-Elementen ist sehenswert.

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letztes Update: 25.11.2007 17:49:26
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